Symphonisches auf 2 Klavieren (als PDF)
Mari Kiyofuji und Andreas Teufel an 2 Klavieren

Johannes Brahms (1833-1897)
Sonate für 2 Klaviere f-moll op. 34b

Sergej Rachmaninov (1873-1943)
Symphonische Tänze op. 45 für 2 Klaviere

Bereits ein einziges Klavier ist in der Lage ein ganzes Symphonieorchester zu imitieren. Kommen nun gar zwei der „Könige“ der Musikinstrumente zum Einsatz entsteht ein Feuerwerk an Klangfarben, das jeden Salon in einen Konzertsaal verwandelt. Nicht zuletzt werden in der Dirigentenausbildung zwei Klaviere zur Imitation des Orchesters eingesetzt. Schreibt nun ein Komponist ein Werk für zwei Klaviere so schwingt sofort ein orchestraler Gedanke mit.

Ursprünglich als Streichquintett konzipiert hatte Brahms’ „Sonate“ für zwei Klaviere schließlich erst in der Umarbeitung als Klavierquintett größere Berühmtheit erlangt. Ein bloßes Particell ist die Sonate aber keineswegs, sondern vielmehr ein vollwertiges klanggewaltiges Klavierwerk, das die symphonische Dimension des musikalischen Materials hervortreten lässt. Von den Symphonischen Tänzen, Rachmaninovs letztem Werk, existiert nun tatsächlich auch eine Orchesterfassung. Durch Rachmaninovs Meisterschaft als Pianist und als Komponist für „sein“ Instrument sind in der konzentrierten Fassung für Klavierduo die expressionistischen Züge dieser entrückten Tanzfantasien jedoch von besonders beeindruckender Wirkung.